Vodafone und die UnFairFlat
Wie man ja vermuten kann bin ich Kunde bei Vodafone. Und in 85% der Fälle habe ich in meiner Rolle als Kunde Grund zum meckern. Diesmal sogar begründet.
Ich hatte am Anfang, um HSDPA, UMTS ect. mal zu testen einen Tarif mit 200 MB Volumen gebucht. Nun war die Frage für mich natürlich wie kann ich mein verbrauchtes Volumen überprüfen? Nichts leichter als das – Vodafone bietet eine sogenannten “QuickCheck” an – hier steht genau was verbraucht wurde und was noch übrig bleibt. Klasse Idee.
Nun bin ich vollständig auf diese Mobile Lösung umgestiegen und habe das Dickste Datenpaket gebucht: FairFlat National. Wasn’ FairFlat? Da stellen we uns ma janz dumm und fragen nach:
FairFlat bedeutet das man sich der Fairnesshalber an einem Volumen von 5GB orientieren soll. Dennoch bleibt es eine Flatrate da man die 5GB durchaus sprengen darf. JEDOCH überschreitet man in zwei aufeinanderfolgenden Abrechnungszeiträumen die 5GB Marke wird in den Folgemonaten jedes Kilo- und Grammbyte gegen Gold aufgewogen und man wird zur Kasse gebeten. Man hat also das Flat verloren und es bleibt nur noch das Fair. An sich ja akzeptabel.
Was jedoch bei diesem Tarif nicht funktioniert ist der oben erwähnte QuickCheck – das heißt ich bin nieeemals nicht und garnicht in der Lage mein verbrauchtes Volumen zu überprüfen. In Foren liest man das Vodafone damit argumentiert das man ja eine Flatrate habe und das Volumen uninteressant ist – was natürlich totaler Quatsch ist.
Es wäre leicht das Volumen nachzuvollziehen wenn man nur EIN Notebook hat und nur dieses die Datenverbindung nutzt. Nun gibt es aber von LinkSys (in Kooperation mit Vodafone!) einen Router der eine PCMCIA Datenkarte aufnimmt und somit ein ganzen Haushalt mit einer Datenverbindung versorgt. So auch ab heute abend bei mir. Der Router wird eine XBox360, eine Wii, einen MacPro und ein PowerBook ans Netz bringen – und nun wie kontrolliere ich hier mein verbrauchtes Volumen? Gab es da mal nicht etwas mit Transparenz und Kostenkontrolle ect?
Ich konnte mir nicht so recht vorstellen das Vodafone seinen Kunden bei der FairFlat die QuickCheck Funktion einfach abschaltet. Also eine Email an den Support geschrieben – die Antwort:
Guten Tag Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Sie haben Recht. Beim Vodafone WebConnect FairFlat National gilt folgende Besonderheit bei der Anzeige im Vodafone-QuickCheck: Der Tarif wird nur dann im QuickCheck angezeigt, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Abrechnungszeiträumen die 5 Gigabyte-Grenze überschritten wurde.
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Aha… also liegt die Vermutung ja wohl nahe das Vodafones Absicht die ist, möglichst viele Kunden das Flat in ihrer FairFlat abzuluchsen. Ein Fall für den Verbraucherschutz? Keine Ahnung.
Nichts a¨hnliches im Blog.








28. April 2007 um 19:34 Uhr
Hallo!
Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, daß man über einen Router den Trafficverbrauch messen kann. Hierfür muß der Router jedoch SNMP unterstützen. Ob das bei Dir jetzt der Fall ist, weiß ich gerade nicht. Grundlegend ist das ohnehin aber ein allgemeines Problem bei Volumentarifen – nicht nur bei Vodafone! Bei anderen Anbietern bekommt man in den meisten Fällen einen Router, der das Protokoll definitiv nicht unterstützt. Klar, das ist nicht besonders fair. Werde aber mal nächste Woche für Dich nachschauen, ob es da noch ein paar anderen Möglichkeiten gibt…
Gruß,
Pretend
N.S.: Mit wie vielen Rechnern nutzt Du das Angebot von VF?
28. April 2007 um 21:02 Uhr
Hallo,
Für den Linksys WRT54g3G gibt es ein Programm das das verbrauchte Volumen auzeichnet
11. Juni 2007 um 11:18 Uhr
Hallo Nils, wie sind deine Erfahrungen mit der UMTS Flatrate von MoobiCent? Gute Verfügbarkeit? Service? Schnell?