US Soldaten zu doof zum fernsehen
Die Netzeitung hat einen kleinen Bericht über die Folterszenen bei der US Sendung 24 gebracht. Im Kern geht es darum, daß der Hauptdarsteller hin und wieder durch Folter an wichtige Informationen gelangt. Die Serie ist bei den US Militärs sehr beliebt und diese sind leider nicht in der Lage Realität und Fiktion voneinander zu unterscheiden denn:
David Danzig, Sprecher bei Human Rights First sagte: «Wir haben mit Soldaten gesprochen, die im Irak waren und die sagen, dass es bei jungen Soldaten eine direkte Verbindung gibt zwischen dem, was sie im Fernsehen sehen und ihrer Handlungsweise. Das negative Bild von Amerika und unserem Militär wird so bestätigt.»
Also ich bin mir ein wenig unschlüssig – Soldaten sind ja nur Befehlsempfänger (so habe ich es gelernt), man macht was einem gesagt wird – alles was man mehr oder weniger macht ist verkehrt, auch wenn man nur das macht was man machen soll ist es verkehrt.
Nun lese ich das so: Das sich entweder Folterlustige junge Menschen (zuviel 24 gesehen) beim Militär einschreiben um rechtmäßig zu Foltern (3 Wochen Grundkurs in Guantanamo?) oder durch die Sendung neue Wege erkennen wie sie die Terroristen (also alle außer Ihnen selbst) zum Reden bringen?
Im ersten Fall sollte so etwas doch wohl eine Psychologische Untersuchung zum Vorschein bringen. Wenn in Deutschland jemand eingezogen wird muss er vorher ein Psychologisches Gespräch führen wo eben Fragen gestellt werden wie: “War dein Opi im Krieg? Was machst Du wenn unter der Dusche die Seife hinfällt?…”
Fall B: Wer Menschen mit solchem Realitätsverlust in der eigenen Armee hat sollte diese nicht ins Ausland schicken.
Nichts a¨hnliches im Blog.







